Warnung: Die mutmaßliche Betrugsmasche hinter eufinance.eu – So lief die Täuschung ab
Die Handels- und Vermögensverwaltungsplattform eufinance.eu steht unter Verdacht eine Fake Plattform gewesen zu sein. Opfer berichten von hohen finanziellen Verlusten durch ein ausgeklügeltes System aus Täuschung, gefälschten Renditen und psychologischem Druck.
Wenn Ihnen Folgendes bekannt vorkommt, sind Sie höchstwahrscheinlich Opfer derselben Masche geworden:
1. Der Erstkontakt per Telefongewinnung („Cold Calling“)
Die Betrugsmasche beginnt meist mit einem unaufgeforderten Anruf. Die angeblichen „Anlageberater“ (oft unter deutsch klingenden Namen) melden sich mit (gefakten!) deutschen Festnetz- oder Mobilfunknummern (z. B. mit Vorwahlen aus Stuttgart oder Duisburg). Sie versprechen lukrative und angeblich risikofreie Geldanlagen in Kryptowährungen und Devisen (Forex).
2. Kleine Test-Einzahlung & gefälschte Gewinne
Um Vertrauen aufzubauen, werden Opfer dazu gebracht, zunächst einen kleinen Betrag (ca. 200 bis 250 Euro) zu investieren. Kurze Zeit später zeigt das persönliche Dashboard auf eufinance.eu fantastische Wertsteigerungen und Renditen. Was die Anleger nicht wissen: Die Kurse und Kontostände auf der Website sind frei erfunden. Es findet kein realer Handel statt.
3. Einbindung von Kryptobörsen & Fernwartungs-Software
Um die Einzahlungen zu verschleiern, nutzen die Täter Kryptowährungen (wie Bitcoin oder Ethereum).
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Fernsteuerung per Remote Zugriffs Software: Die Täter bieten „Hilfe beim Investieren“ an und bitten um die Installation von Fernwartungsprogrammen (wie etwaAnyDesk oder Supremo - die nichts mit der Masche zu tun haben). Damit greifen sie direkt auf den PC des Opfers zu und steuern den Kauf von Kryptowährungen über echte Börsen (z. B. Coinbase, Bitngo, advcash).
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Die erworbenen Kryptowährungen werden anschließend sofort auf geldeigene Wallets der Betrüger transferiert.
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Test-Auszahlung als Köder: In manchen Fällen wird eine kleine Auszahlung (z. B. 3.000 Euro) tatsächlich genehmigt, um Sicherheit vorzutäuschen und den Anleger zu noch höheren Einzahlungen zu bewegen.
4. Aggressive Nachforderungen & Erpressungs-Taktik
Sobald der Anleger versucht, sein Geld oder seine Gewinne wieder auf sein Bankkonto auszuzahlen, stoppt das System.
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Die Auszahlungsfunktion auf der Website wird blockiert oder verharrt ewig auf „Pending“ (ausstehend).
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Die Täter erfinden Vorwände: Es werden angebliche „Trading Events“, Steuern, Gebühren oder Sicherheitsleistungen vorgeschoben.
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Schließlich fordern die Berater unverblümt weitere fünfstellige Beträge (z. B. 24.000 € bis 30.000 €), die angeblich erst eingezahlt oder kurzzeitig auf Wallets (z. B. Exodus) „dargestellt“ werden müssen, bevor das gesamte Guthaben freigeschaltet werden könne.
Das Fazit
Wer den Forderungen nach mehr Geld nicht nachkommt, wird abgeblockt, unter Druck gesetzt oder ignoriert. Die auf eufinance.eu angezeigten Guthaben sind reine Zahlenkosmetik – das überwiesene Geld wurde nie angelegt, sondern von den Tätern direkt abkassiert.
Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Zahlen Sie keinen Cent mehr! Nachforderungen zur „Freischaltung“ sind reine Abzocke.
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Sichern Sie Beweise: Speichern Sie Chatverläufe (WhatsApp), E-Mails, Rufnummern, Transaktions-IDs und Screenshots Ihres Dashboard-Kontoauszugs.
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Erstatten Sie Anzeige: Bringen Sie den Sachverhalt unverzüglich bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft zur Anzeige.
- Übermitteln Sie mir die Anzeigebestätigung, mit der Geschäftszahl/PAD Zahl können wir den Verlauf verfolgen und Anträge stellen, zB Kontenöffnungen etc. und wir können Asset Recovery Agents einschalten.