Jeder Schaden sollte angezeigt werden. Nur so stellen Sie sicher, dass die Täter gesucht werden.
Mit einer Anzeige haben Sie die Chance sollten die Täter gefunden werden, im Verfahren berücksichtigt zu werden und Schadenersatz zu erhalten oder Rückzahlungen.
1. Im Verdachtsfall: Machen Sie eine Anzeige
Wenn Sie bei der Polizei eine Anzeige machen, achten Sie auf folgende Punkte:
-Nehmen Sie eine Anzeigebestätigung mit.
-Sie benötigen die PAD Zahl der Anzeige. Die Polizei teilt Ihnen diese mit der Anzeigebestätigung mit. Die PAD Zahl der Anzeige ist wichtig, damit Sie später Akteneinsicht erhalten.
-Sie brauchen keine rechtlichen Ausführungen zu erstatten, schildern Sie was Ihnen passiert ist, schildern Sie den Schaden, legen Sie Belege vor.
-Achten Sie darauf, dass die Darstellung richtig und komplett ist, bestehen Sie gegebenenfalls auf einer Korrektur. Wenn Sie nicht zufrieden sind, können Sie mit meiner Hilfe stattdessen eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft erstellen.
2. Versicherungsmeldung
Senden Sie die Anzeigebestätigung an die relevanten Versicherungen, zB Haushaltsversicherung, informieren Sie Ihren Versicherungsmakler.
3. Rechtscheck, Akteneinsicht, Beweisanträge, Privatbeteiligtenanschluss
Senden Sie mir die Anzeige, damit ich prüfen kann, ob und welche Anträge wir stellen, zb Antrag auf Kontenöffnung etc.
Gerne mache ich Ihren Schaden geltend. Dazu ist zu prüfen, ob Sie den dazu nötigen Privatbeteiligtenanschluss richtig geltend machen.
Nach einer Anzeige schaltet die Polizei die Staatsanwaltschaft ein. Diese entscheidet über die weiteren Ermittlungsschritte. Mit der PAD Zahl erfahren Sie die StA Zahlung und können nachsehen, was gerade ermittelt wird. Kontaktieren Sie mich für diesen Schritt. Nach der Akteneinsicht ist es Zeit weitere Spuren einzumelden, das geschieht mit "Beweisanträgen" und zu prüfen, ob eine Asset-Tracking sinnvoll ist.
Eine Anzeige ist immer sinnvoll, nur so wird Interpol eingeschaltet.
Bei Fehl-Überweisungen mit IBAN rufen Sie direkt die Polizei und die Bank an, hier ist Eile geboten.
Hier geht es zum Kontaktformular.
1. Die Kontaktaufnahme über Fake-Websites und gefälschte Support-Kontakte
Das Vorgehen beginnt damit, dass die Täter gefälschte Online-Umgebungen (Fake-Shops oder gefälschte Zahlungsportale bekannter Plattformen) nutzen, um Opfer gezielt anzulocken. Bieten Privatpersonen beispielsweise Waren auf Verkaufsplattformen an, werden sie von angeblichen Kaufinteressenten kontaktiert. Über Links werden die Opfer auf präparierte Websites geleitet, die das Aussehen einer offiziellen Bezahlabwicklung vortäuschen.
2. Was den Opfern konkret passiert (Daten- und Geldverlust)
Auf diesen gefälschten Seiten und im direkten Austausch mit vermeintlichen „Support-Mitarbeitern“ werden die Opfer dazu verleitet, ihre vertraulichen Bank- und Kreditkartendaten einzugeben. Zudem werden sie unter einem Vorwand aufgefordert, eine Freigabe (z. B. eine TAN-Eingabe oder eine Bestätigung in ihrer Banking-App) durchzuführen.
Sobald das Opfer diese Freigabe erteilt, wird der Betrag nicht auf das eigene Konto überwiesen, sondern direkt für unbefugte Abbuchungen und Einkäufe verwendet. Die Opfer bemerken den Betrug oft erst, wenn sie ungewöhnliche Abbuchungen auf ihren Bankkonten feststellen oder der versprochene Geldeingang ausbleibt.
3. Wie die Täter das Geld und die Beute verschleiern
Um die Spur des gestohlenen Geldes und der daraus resultierenden Sachwerte sofort zu verwischen, nutzen die Täter eine mehrstufige Verschleierungstaktik:
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Umwandlung in Sachwerte: Statt einer direkten Überweisung auf eigene Konten nutzen die Täter die erlangten Zahlungen und Bankdaten unmittelbar, um bei echten Online-Händlern hochpreisige Güter (wie moderne Smartphones) zu bestellen.
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Einsatz von Warenagenten („Paket-Mules“): Die Ware wird nicht an die Täter selbst geliefert, sondern an im Ausland oder Inland wohnhafte Zwischenpersonen, die unter dem Vorwand von Schein-Jobs (z. B. als „Produkttester“ oder Kurierkräfte) angeworben wurden.
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Weiterleitung und Entkopplung: Diese Geld- bzw. Warenagenten nehmen die Lieferungen entgegen, entfernen ursprüngliche Absenderspuren und senden die Pakete an wechselnde Adressen im Ausland weiter. Dort wird die Ware zu Bargeld gemacht, wodurch der finanzielle Fluss für Ermittlungsbehörden anonymisiert und schwer nachvollziehbar wird.
Warnung: Die Falle mit gefälschten Trading-Schulungen & Fake-Brokern
Immer mehr Anleger fallen auf eine besonders ausgefeilte Betrugsmasche herein: Was harmlos als Online-Schulung oder Coaching für Finanzwissen („Trading Academy“) auf Social-Media-Plattformen beginnt, entwickelt sich schnell zu einer hochprofessionellen Täuschung. Kriminelle nutzen das Vertrauen in Schulungsplattformen aus, um Betroffene schrittweise hohe Beträge zu erleichtern.
Wenn Sie ähnliche Erlebnisse gemacht haben, sind Sie höchstwahrscheinlich Opfer dieser Masche geworden:
1. Der Einstieg: Werbeanzeigen & angebliche Ausbildung
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Die Masche: Über Werbeanzeigen auf Facebook, Instagram oder TikTok werden scheinbar seriöse Kurse für Finanzbildung oder Kryptowährungen angeboten. Für einen geringen Betrag (z. B. eine kleine Kursgebühr) meldet man sich an.
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Die Bekanntschaft: Über Telefon und WhatsApp meldet sich ein persönlicher „Coach“ oder „Trainer“. Dieser leitet das Opfer an, ein Konto bei einer angegliederten Online-Trading-Plattform oder einem vermeintlichen Broker einzurichten.
2. Das Psychospiel: Scheingewinne & die Köder-Auszahlung
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Manuelle Chart-Manipulation: Unter Anleitung des „Trainers“ tätigt das Opfer erste Investments – oft über gängige Kryptobörsen (z. B. Euro einzahlen, Krypto kaufen und an die Plattform übertragen). Die Plattform zeigt in Echtzeit beachtliche Gewinne an. In Wahrheit sind diese Kursverläufe und Kontostände frei vom Betreiber erfunden.
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Der Auszahlungs-Köder: Um letzte Zweifel auszuräumen, wird auf Wunsch problemlos eine kleine Test-Auszahlung (z. B. ein paar hundert Euro) auf das echte Bankkonto des Opfers durchgeführt. Das Opfer glaubt nun fest an die Seriosität des Anbieters.
3. Der Druckaufbau & die „Rettungs-Falle“
Sobald Vertrauen da ist, überzeugt der Trainer den Anleger zu immer höheren Überweisungen (oft im fünf- bis sechsstelligen Bereich). Wenn das Opfer schließlich eine größere Auszahlung fordert, schlägt die Falle zu:
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Gezielter „Verlust“ oder Kontosperre: Plötzlich gerät eine Position massiv ins Minus oder das Spielkonto wird wegen angeblicher Sicherheitsrisiken oder Systemfehler blockiert.
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Die Nachschuss-Forderung: Der persönliche Betreuer verspricht eine schnelle Rettung: Man müsse lediglich eine weitere hohe Summe als „Sicherheitsleistung“ oder „Liquiditätsnachweis“ einzahlen. Dadurch würde sich das Portfolio sofort erholen und das gesamte Geld könne ausbezahlt werden.
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Gefälschte Erholung: Zahlt das Opfer nach, springt das Guthaben auf dem Bildschirmsystem schlagartig wieder massiv ins Plus – eine Auszahlung wird dennoch unter immer neuen Vorwänden verweigert.
4. Technische Verschleierung
Die Täter arbeiten hochprofessionell:
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Transaktionen in Tranchen: Einzahlungen werden oft in gestückelten Beträgen (z. B. mehreren Einheiten an Kryptowährungen) angefordert, um Limits und Sicherheitsüberprüfungen zu umgehen.
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Gefälschte Nummern & Anonymisierung: Kontaktaufnahmen erfolgen über verdeckte oder gefälschte Telefonnummern (Spoofing) sowie anonymisierte VPN-Verbindungen.
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Geldwäsche: Über international agierende Krypto-Mixer oder Wechselstuben versuchen die Betrüger, die Spuren des Geldes im Netz zu verwischen.
Was Betroffene jetzt tun müssen:
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Keine weiteren Zahlungen: Überweisen Sie unter keinen Umständen Geld für angebliche Steuern, Freischaltgebühren oder Liquiditätsnachweise. Es handelt sich um reine Nachschuss-Forderungen!
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Kommunikation dokumentieren: Sichern Sie alle Chatverläufe (WhatsApp, Telegram), Sprachnachrichten, E-Mails, Transaktions-IDs (Blockchain-Hashes) sowie Screenshots der Trading-Oberfläche und der Kontostände.
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Professionelles Asset-Tracking & Anzeige: Erstatten Sie sofort eine detaillierte Strafanzeige bei der Polizei oder schalten Sie einen Rechtsanwalt für eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft ein. Spezialisierte Forensiker können zudem die Spur der Krypto-Transaktionen (Blockchain-Tracking) aufnehmen.
Warnung: Die Betrugsmasche mit angeblichen „Produkt-Optimierungen“ & Fake-Bewertungen (Task Scam)
Unter dem Deckmantel legaler PR- und Online-Marketing-Agenturen breitet sich derzeit eine neue Betrugsmasche aus: Betroffene werden dazu verleitet, gegen eine versprochene Provision angebliche Produktbewertungen oder Testkäufe auf bekannten E-Commerce-Plattformen durchzuführen. Was als einfacher Heimarbeit-Job oder lukratives Nebeneinkommen beginnt, endet in einer existenzbedrohenden Nachschuss-Falle.
Wenn Ihnen die folgenden Abläufe bekannt vorkommen, wurden Sie höchstwahrscheinlich Opfer genau dieser Masche:
1. Das Geschäftsmodell: Gefälschte „Datensätze“ & Testkäufe
Die Betrüger locken Anleger über soziale Medien, Messengerdienste oder Jobangebote auf eigens erstellte Webportale.
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Die Täter behaupten, für große Handelsplattformen (wie Amazon, E-Bay etc.) Bewertungen und Kauf-Volumen zu generieren.
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Der Nutzer soll auf der Plattform vorgegebene „Datensätze“ abarbeiten. Durch Klicks lösen die Anleger scheinbare Käufe aus, die angeblich der Plattform zu guten Kundenbewertungen verhelfen sollen.
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Um diese Käufe freizuschalten, muss der Nutzer Geld – meist in Form von Kryptowährungen wie dem US-Dollar-Stablecoin USDT – auf die Plattform einzahlen.
2. Vertrauensaufbau durch erste Auszahlungen & Messenger-Gruppen
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Scheinbare Abwicklung: Das eingezahlte Geld wird zusammen mit einer attraktiven Provision (Kommission) auf das virtuelle Konto des Nutzers auf der Plattform zurückgebucht.
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Messenger-Gruppen: In geschlossenen WhatsApp- oder Telegram-Gruppen tauschen sich die Opfer mit vermeintlich anderen erfolgreichen Nutzern aus. In Wahrheit handelt es sich bei diesen Gruppenmitgliedern meist um Komplizen der Täter, die Erfolge vortäuschen.
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Köder-Auszahlung: Zu Beginn funktioniert das System einwandfrei. Mindestens eine kleinere Auszahlung des Guthabens samt Provision auf das eigene Konto gelingt problemlos, um Vertrauen aufzubauen.
3. Die Nachschuss-Falle & exponentielle Forderungen
In einem konkreten Fall war das System so programmiert, dass es in Stufen ablief (z. B. müssen 20 Aufgaben oder Datensätze erledigt werden).
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Blockierte Auszahlung: Das gesammelte Guthaben samt Gewinn kann erst wieder ausbezahlt werden, wenn ein vollständiges Paket an Transaktionen abgeschlossen ist.
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Plötzlicher Anstieg: Ab einer bestimmten Stufe (z. B. kurz vor dem Ziel) steigen die einzuzahlenden Beträge für die nächsten Aufgaben unerwartet und exponentiell an.
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Um die geforderte Auszahlungsschwelle zu erreichen, müsste das Opfer plötzlich Unsummen oder Beträge im sechsstelligen Bereich einzahlen – weit mehr, als ihm je zur Verfügung stehen.
4. Die Erpressungs-Taktik
Die Täter weigern sich strikt, das bisher eingezahlte Eigenkapital oder die erzielten Gewinne freizugeben, solange das Aufgaben-Paket nicht vollständig abgearbeitet ist. Da das Opfer die unbezahlbaren Beträge für die letzten Schritte nicht mehr aufbringen kann, drohen die Betrüger mit dem Verfall des gesamten bisherigen Guthabens. Das eingezahlte Geld bleibt auf unbestimmte Zeit blockiert.
Was Sie tun sollten, wenn Sie betroffen sind:
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Sofortige Zahlungseinstellung: Zahlen Sie unter keinen Umständen weiteres Geld ein, um geforderte Schwellen oder Aufgaben freizuschalten.
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Beweismittel sichern: Fertigen Sie Screenshots von der Plattform, Ihrem Konto-Dashboard, dem Transaktionsverlauf sowie sämtlichen WhatsApp-Chats und Telefonnummern an.
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Strafanzeige erstatten: Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei oder lassen Sie über einen Rechtsanwalt eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft bzw. der Cybercrime-Kompetenzstelle einreichen.
Warnung: Phishing-Falle & Kaperung des Online-Bankings über mobile Bezahldienste
Eine der derzeit gefährlichsten Methoden von Cyberkriminellen kombiniert gefälschte SMS-Nachrichten (Phishing) mit der unerlaubten Verknüpfung von mobilen Bezahldiensten (wie G*** Pay oder A*** Pay). Innerhalb weniger Stunden räumen die Täter dabei Bankkonten leer – oft ohne dass Betroffene rechtzeitig Warnmeldungen erhalten.
Wenn Ihnen dieser Ablauf bekannt vorkommt, sind Sie höchstwahrscheinlich Opfer genau dieser Masche geworden:
1. Die Phishing-Nachricht per SMS
Der Betrug beginnt mit einer SMS, die scheinbar von der eigenen Hausbank stammt. Die Nachricht warnt meist vor angeblichen Sicherheitsproblemen, einer erforderlichen Verifizierung des Kontos oder einer gesperrten App. Die Nachricht enthält einen Link, der einer echten Bank-Adresse täuschend ähnlich sieht (z. B. eine leicht abgewandelte Internetadresse).
2. Die gefälschte Login-Seite
Klickt man auf den Link, gelangt man auf eine nachgebaute Website der Bank. Gibt man dort seine Zugangsdaten für das Online-Banking ein, fangen die Täter diese Informationen in Echtzeit ab.
3. Kaperung des Online-Bankings & Gerätewechsel
Mit den abgefangenen Zugangsdaten loggen sich die Betrüger im Hintergrund selbst in das Banking-System ein. Ihr Ziel ist es, ihr eigenes Smartphone als autorisiertes Gerät für das Online-Banking des Opfers zu registrieren. Sobald ihnen das gelingt, passiert Folgendes:
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Informationsstopp: Das eigene Mobiltelefon des Opfers erhält plötzlich keine Benachrichtigungen, Freigabeaufforderungen oder Warnmeldungen der Bank mehr – diese gehen ab jetzt direkt auf das Gerät der Täter.
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Erhöhung des Verfügungstransaktionslimits: Die Täter heben im Online-Banking die täglichen Limits für Abbuchungen und Einkäufe auf das Maximum an.
4. Verknüpfung mit Zahlungsdienstleistern die kontaktloses Zahlen per Handy erlauben (NFC Zahlungen) - Freischaltung von NFC Zahlungen für das Handy der Täter
Im letzten Schritt verknüpfen die Kriminellen das Bankkonto oder die Debitkarte mit einem mobilen Bezahldienst auf ihrem eigenen Smartphone.
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Innerhalb kürzester Zeit führen die Täter damit in mehreren Geschäften (z. B. Elektronikmärkten, Drogerien, Modegeschäften) kontaktlose Einkäufe durch oder heben Bargeld an Geldautomaten ab.
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Da die Transaktionen über den mobilen Bezahldienst auf dem Gerät der Täter abgewickelt werden, werden die Beträge direkt dem Konto des Opfers belastet – oft bis das Konto tief im Minus steht.
Was sollten Sie tun, wenn Sie betroffen sind?
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Bank sofort informieren & Karte/Banking sperren: Rufen Sie unverzüglich die Sperr-Notrufnummer Ihrer Bank an, um den Online-Banking-Zugang sowie alle Karten sofort zu blockieren.
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Polizeianzeige erstatten: Bringen Sie den Vorfall umgehend bei der Polizei zur Anzeige und sichern Sie Beweise (SMS, Screenshots der Nachrichten, Transaktionslisten).
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Unerlaubte Buchungen bestreiten: Melden Sie die nicht autorisierten Transaktionen umgehend schriftlich bei Ihrer Bank und fordern Sie die Wiedergutschrift der Beträge an.
Hier finden Sie ausgewählte Reportagen öffentlich-rechtlicher Medien über aufgedeckte Internet-Betrüger, Cybercrime-Netzwerke und Ermittlungserfolge:
Die Tagesschau berichtet über einen der bisher größten Ermittlungserfolge deutscher Behörden ( federführend aus Niedersachsen). Eine internationale Cybercrime-Bande, die über $33.000$ Opfer um rund 94,5 Millionen Euro geprellt hatte, wurde zerschlagen und die Hauptverdächtigen festgenommen.
Thema: Multi-Million Dollar Fake Investment Scam (ZDF Die Spur): https://www.youtube.com/watch?v=Z1FR4JIo1Mk
Das Investigativ-Format Die Spur verfolgt die Spuren organisierter Callcenter-Banden im Ausland, die Opfer mit gefälschten Trading- und Investment-Plattformen um ihre Ersparnisse bringen. Die Reporter legen die Hintermänner-Strukturen bis hin zu einem Callcenter-Chef auf dem Balkan offe
Thema: Jagd auf Fake-Shop-Betrüger (ARD tagesschau):https://www.youtube.com/watch?v=Ruzh0dCVFQY
Die ARD beleuchtet die Maschen gefälschter Online-Shops und zeigt, wie Ermittlungsbehörden und Verbraucherschützer versuchen, den Netzwerken hinter gefälschten Marken-Websites auf die Spur zu kommen und Zahlungsströme zu stoppen.
Thema: ZIB-Videos gefaked – Wir konfrontieren die Scammer (Zeit im Bild):
Thema: Sim-Farm aufgeflogen, 49 Millionen Fake Accounts aufgedeckt, Europol Erfolg: https://www.youtube.com/watch?v=EgbOzut6O6M
Thema: Das Millionengeschäft der Fake-Finanzunternehmer: https://www.youtube.com/watch?v=-M3PEOD2ckc
Thema: Cybertrading - Der große Krypto-Betrug: https://www.youtube.com/watch?v=M6fY48SVnj8
Warnung: Die mutmaßliche Betrugsmasche hinter eufinance.eu – So lief die Täuschung ab
Die Handels- und Vermögensverwaltungsplattform eufinance.eu steht unter Verdacht eine Fake Plattform gewesen zu sein. Opfer berichten von hohen finanziellen Verlusten durch ein ausgeklügeltes System aus Täuschung, gefälschten Renditen und psychologischem Druck.
Wenn Ihnen Folgendes bekannt vorkommt, sind Sie höchstwahrscheinlich Opfer derselben Masche geworden:
1. Der Erstkontakt per Telefongewinnung („Cold Calling“)
Die Betrugsmasche beginnt meist mit einem unaufgeforderten Anruf. Die angeblichen „Anlageberater“ (oft unter deutsch klingenden Namen) melden sich mit (gefakten!) deutschen Festnetz- oder Mobilfunknummern (z. B. mit Vorwahlen aus Stuttgart oder Duisburg). Sie versprechen lukrative und angeblich risikofreie Geldanlagen in Kryptowährungen und Devisen (Forex).
2. Kleine Test-Einzahlung & gefälschte Gewinne
Um Vertrauen aufzubauen, werden Opfer dazu gebracht, zunächst einen kleinen Betrag (ca. 200 bis 250 Euro) zu investieren. Kurze Zeit später zeigt das persönliche Dashboard auf eufinance.eu fantastische Wertsteigerungen und Renditen. Was die Anleger nicht wissen: Die Kurse und Kontostände auf der Website sind frei erfunden. Es findet kein realer Handel statt.
3. Einbindung von Kryptobörsen & Fernwartungs-Software
Um die Einzahlungen zu verschleiern, nutzen die Täter Kryptowährungen (wie Bitcoin oder Ethereum).
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Fernsteuerung per Remote Zugriffs Software: Die Täter bieten „Hilfe beim Investieren“ an und bitten um die Installation von Fernwartungsprogrammen (wie etwaAnyDesk oder Supremo - die nichts mit der Masche zu tun haben). Damit greifen sie direkt auf den PC des Opfers zu und steuern den Kauf von Kryptowährungen über echte Börsen (z. B. Coinbase, Bitngo, advcash).
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Die erworbenen Kryptowährungen werden anschließend sofort auf geldeigene Wallets der Betrüger transferiert.
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Test-Auszahlung als Köder: In manchen Fällen wird eine kleine Auszahlung (z. B. 3.000 Euro) tatsächlich genehmigt, um Sicherheit vorzutäuschen und den Anleger zu noch höheren Einzahlungen zu bewegen.
4. Aggressive Nachforderungen & Erpressungs-Taktik
Sobald der Anleger versucht, sein Geld oder seine Gewinne wieder auf sein Bankkonto auszuzahlen, stoppt das System.
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Die Auszahlungsfunktion auf der Website wird blockiert oder verharrt ewig auf „Pending“ (ausstehend).
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Die Täter erfinden Vorwände: Es werden angebliche „Trading Events“, Steuern, Gebühren oder Sicherheitsleistungen vorgeschoben.
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Schließlich fordern die Berater unverblümt weitere fünfstellige Beträge (z. B. 24.000 € bis 30.000 €), die angeblich erst eingezahlt oder kurzzeitig auf Wallets (z. B. Exodus) „dargestellt“ werden müssen, bevor das gesamte Guthaben freigeschaltet werden könne.
Das Fazit
Wer den Forderungen nach mehr Geld nicht nachkommt, wird abgeblockt, unter Druck gesetzt oder ignoriert. Die auf eufinance.eu angezeigten Guthaben sind reine Zahlenkosmetik – das überwiesene Geld wurde nie angelegt, sondern von den Tätern direkt abkassiert.
Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Zahlen Sie keinen Cent mehr! Nachforderungen zur „Freischaltung“ sind reine Abzocke.
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Sichern Sie Beweise: Speichern Sie Chatverläufe (WhatsApp), E-Mails, Rufnummern, Transaktions-IDs und Screenshots Ihres Dashboard-Kontoauszugs.
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Erstatten Sie Anzeige: Bringen Sie den Sachverhalt unverzüglich bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft zur Anzeige.
- Übermitteln Sie mir die Anzeigebestätigung, mit der Geschäftszahl/PAD Zahl können wir den Verlauf verfolgen und Anträge stellen, zB Kontenöffnungen etc. und wir können Asset Recovery Agents einschalten.

Creative Contact Form: There is nothing to show!
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